Innovative Tipps zur Mitarbeiter- und Mandantengewinnung

Erstellt von Daniel Terwersche am Feb 9, 2021 7:30:00 AM

Die digitale Identität einer Kanzlei ist maßgeblich dafür verantwortlich, welche Mandanten und Mitarbeiter sie anspricht und somit anzieht.

 

Die Wirkung der Außendarstellung ist für eine Kanzlei enorm wichtig. Durch diese wird ein erheblicher Wettbewerbsvorteil erzielt. Hierbei geht es nicht nur darum, dass eine Kanzlei eine „schicke“ Website oder Landingpage „baut“. Vielmehr geht es darum, aktiv die Ziel-Mandanten und Mitarbeiter anzusprechen, die man sich wünscht und die zur Kanzlei passen. Förderlich wäre es, wenn dies aus der Sicht der Interessenten und möglichen Bewerber, in einer ganzheitlichen Sichtweise auf die Online Welt geschieht.

 

Digital und analog zu trennen, ist heutzutage kaum noch möglich – erst recht als Steuerkanzlei. Sucht jemand eine andere Kanzlei, sei es als neuen Arbeitgeber oder als vertrauensvollen Berater, so werden sich sowohl potenzielle Mandanten als auch Mitarbeiter unweigerlich im World Wide Web erkundigen. Selbst wenn es eine Empfehlung eines Bekannten oder Freundes ist, schauen viele Interessenten erst einmal online.

 

  • Wie sehen meine zukünftigen Führungskräfte und Mitarbeiter bzw. wie sieht mein zukünftiger Steuerberater aus?
  • Welchen Eindruck erhalte ich bereits vor dem ersten Kontakt von meinem potenziellen Arbeitgeber oder Steuerberater?
  • Welche Kompetenzen werden kommuniziert?
  • Ist die Kanzlei für mich sympathisch?
  • Wie bewerten andere die Kanzlei?
  • Gibt es Bewertungen über die Kanzlei?
  • Wenn ja, eher Bewertungen mit einem Stern oder 40 fünf-Sterne-Bewertungen?

 

Das passiert ganz automatisch, quasi im Unterbewusstsein der Interessenten. Nicht selten entsteht, innerhalb weniger Sekunden, eine Wertung und Beurteilung. Meist entsteht sie sogar bereits bevor der Wunschmitarbeiter oder Ziel-Mandant überhaupt auf die Kanzleiwebsite gelangt. Bereits im Voraus sucht man über Suchmaschinen, wie zum Beispiel „Google“, nach Kanzleien. Es stellt sich die Frage, ob die Kanzlei bei Google ganz vorne oder erst auf der zweiten Seite gefunden wird. Die Google Bewertungen spielen natürlich eine wichtige Rolle.

 

Zusätzlich gewinnen die sozialen Netzwerke immer mehr an Bedeutung.

 

  • Ist die Kanzlei bei Facebook oder Instagram zu finden?
  • Ist eines der ersten Einträge ein Xing oder LinkedIN Eintrag bei Google?
  • Wenn ja, dann schaue ich mir diesen an.
  • Ist das Portraitbild ansprechend?
  • Was hat die Person an Informationen freigegeben?

 

Und erst dann kommt (eventuell) der erste Aufruf der Kanzlei Website. Entweder „Hui“ oder „Pfui“! Innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde bewertet der Interessent und urteilt. Darum gilt auch hier vor allem das Sprichwort „die (online) Präsenz soll dem Fisch schmecken und nicht dem Angler“.

 

Um eine gute digitale Kanzleiidentität aufzubauen, sollte Folgendes ausgearbeitet werden:

 

  • eine Definition des Wunschmitarbeiters und des Ziel-Mandanten
  • ein Bewertungsmanagement (so erhält deine Kanzlei positive Bewertungen für Kununu, Google und ProvenExpert)
  • den Aufbau einer eigenen Webseite nach verkaufspsychologischem Aufbau
  • die Integration von Handlungsaufforderungen zur Übermittlung der Kontaktdaten der Webseiten-Besucher, auch Call to Action genannt.
  • Texte aus Interessentensicht, die den Interessenten in den Mittelpunkt stellen
  • eine professionelle Social Media Identität auf Facebook, Instagram, Xing, LinkedIN und Kununu

 

Wenn diese genannten Bereiche beherzigt werden, ist die Kanzleiidentität besser aufgestellt als bei 95 % der gewöhnlichen Kanzleien. Die potenziellen Mitarbeiter und Mandanten, die zur Kanzlei passen, werden angezogen. Die Bewerber und Mandanten, die nicht passen, werden abgehalten sich bei der Kanzlei zu melden.

 

Die digitale Identität bildet das Fundament und die Kanzleimarke.

 

Thema: Quick Win

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